Reisebericht

„es gibt gute und schlechte Nachrichten...“/Thomas Schreiber 

„Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht“ - das sollte wohl der Leitsatz werden, der sich durch diese Tour wie ein roter Faden sponn. Eins vorweg: die guten Nachrichten überwogen!


Am 30.03.2007 startete die diesjährige Fair Travel-Tour wie gewohnt vom Düsseldorfer Flughafen aus. „Wie gewohnt“? Das hört sich nach Routine an! Reisen nach Afrika verlaufen jedoch selten wie gewohnt und erst recht nicht wie geplant. Aber gerade das machen Afrika-Reisen ja unter anderem auch aus.


Nach einem ruhigen Flug, erreichten wir Lusaka am frühen Morgen. Es gab nun zwei Nachrichten für unsere Mitreisenden. Zuerst die gute Nachricht: die Koffer waren alle da. Und nun die schlechte Nachricht: der Bus, der uns vom Flughafen abholen sollte, war nicht da! Wie sich später herausstellte, wurde der Bus durch einen LKW-Unfall auf der Straße zwischen Monze und Lusaka aufgehalten und sollte uns erst mit siebenstündiger Verspätung erreichen. Die Gruppe nahm es mit afrikanischer Gelassenheit (ein dickes Lob an dieser Stelle) und somit blieb genügend Zeit, um Geld zu wechseln, Telefonkarten zu besorgen oder einfach nur in der Sonne zu dösen.


Die ersten Tage verbrachten wir in St. Kizito, dem pastoralen Center der Diözese Monze. Neben der Palmsonntagsprozession und dem Gottesdienst in der Pfarre St. Mary's, besuchten wir einige Partnerschaftsprojekte des ewe und von fairhandeln.

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